
In Antholz finden Sie zahlreiche sehenswerte Kirchen und Kapellen. Die
gotische Kirche von St. Walburg in Antholz-Niedertal wurde im 15.
Jahrhundert erbaut und im Jahre 1952 erweitert. Die Kirche zum Hl.
Georg in Antholz Mittertal hingegen wurde im Jahre 1798 zur heutigen
Barockkirche gebaut.
In der kunstvoll getäfelten Stube im
Gasthof Bruggerwirt sind die Bildnisse der zwölf Apostel abgebildet, die
Jahreszahl 1823 über der Stubentür weist auf die Zeit der Ausmalung
hin. Weitere besondere Wandmalerein befinden sich im „Wegerkeller“ in
Antholz-Mittertal, welcher zum Santeshotel Wegerhof gehört. Der
„Wegerkeller“ war das erste Wirtshaus in Antholz und stammt aus dem
Jahre 1696. Im Jahre 1753 wurden Fresken mit der Bezeichnung „Totentanz“
an zwei Wänden der Gaststube angebracht.
Im Antholzertal wurden
zudem am Rande eines Gletschers der Rieserfernergruppe bedeutsame Funde
von Kleidungsstücken aus der älteren Eisenzeit gemacht. Heute befinden
sich die Rieserfernerfunde im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen und
können gleichzeitig mit einem Besuch des „Ötzi“ besichtigt werden.
Eine
weitere Besonderheit des Antholzertales ist die radonhaltige
Mineralwasserquelle in Antholz-Niedertal beim Bad Salomonsbrunn, welche
bereits bei Grenzbeschreibungen des 15. Jahrhunderts erwähnt wurde. Das
im Wasser enthaltene Radon regt durch seine Strahlung die Organfunktion
und Drüsentätigkeit an, wirkt schmerzstillend, belebend und erfrischend.
Seit Mitte des 16. Jahrhunderts wird die Quelle mit Erfolg genutzt,
heute können im Hotel Bad Salomonsbrunn Bäder und Anwendungen mit dem
radonhaltigen Mineralwasser gebucht werden.